Tolle Ideen bei „Jugend forscht“

Bundespräsident Joachim Gauck spricht beim Finale des 50. Bundeswettbewerbs "Jugend forscht".
Bundespräsident Joachim Gauck spricht beim Finale des 50. Bundeswettbewerbs "Jugend forscht".
Foto: dpa
Duisburger Schüler erfanden eine besondere Steuerung für Rollstühle

Sogar Bundespräsident Joachim Gauck gratulierte den Schülern zu ihrer Erfindung. Die 14-jährige Myrijam Stoetzer und der ein Jahr ältere Paul Foltin aus Duisburg haben sich nämlich etwas Besonderes überlegt: Sie entwickelten einen Rollstuhl, den man mit einem Auge lenken kann. Das Ganze funktioniert mit einer Spezialbrille. So ein Rollstuhl ist für Menschen wichtig, die wegen einer Lähmung auch ihre Hände nicht bewegen können.

Für ihre Erfindung bekamen die beiden am Samstag eine wichtige Auszeichnung. Sie gewannen im Wettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Arbeitswelt. Die Preisverleihung fand in der Stadt Ludwigshafen im Bundesland Rheinland-Pfalz statt. Auszeichnungen wurden in verschiedenen Kategorien verliehen, zum Beispiel auch für Physik, Biologie und Chemie. Im Fach „Technik“ gewann der 18-jährige Schüler Paul Kutzer aus Regensburg. Er entwickelte eine Computer-Software zum automatischen Lösen von Sudoku-Rätseln. Aber das Knobeln macht damit bestimmt nicht so viel Spaß.

Bundespräsident Gauck rief die jungen Forscher dazu auf, ihr schon erworbenes Wissen an zukünftige Generationen weiterzugeben.