Raketen-Starts gehen immer wieder mal schief

Einige Raumfahrt-Experten sind gerade nicht so gut drauf. Denn am Sonntag war eine Rakete kurz nach ihrem Start explodiert.

Sie sollte den Raumfrachter Dragon vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im Land USA zur Internationalen Raumstation bringen. Auch der Raumfrachter ging dabei kaputt.

Dragon hatte eine Menge Nachschub wie zum Beispiel wissenschaftliche Geräte, Werkzeug und Raumanzüge für die Astronauten auf der ISS geladen.

"Solche Pannen passieren immer mal wieder", sagt der Raumfahrt-Experte Andreas Schütz. "Man darf nicht vergessen, dass auch heutzutage die Raumfahrt nicht so einfach ist, wie Autofahren."

Allein eine Rakete besteht aus vielen Tausend Teilen, erklärt der Fachmann. Jedes einzelne könne kaputtgehen.

Die Raumfahrer seien für die nächsten Monate noch mit allem versorgt, was sie brauchen, hieß es. Und schon am Freitag soll der nächste Frachter in Richtung ISS starten.

Billig aber war der Fehler nicht: "Ein Raketenstart kostet mehrere Hundert Millionen Euro", sagt Andreas Schütz.