Max will unbedingt „Winnetous Sohn“ spielen - jetzt im Kino

Lorenzo Germeno (links) als Max, Christoph Letkowski als sein Vater Torsten und Katharina Marie Schubert als Evi in einer Szene des Kinofilms „Winnetous Sohn“.
Lorenzo Germeno (links) als Max, Christoph Letkowski als sein Vater Torsten und Katharina Marie Schubert als Evi in einer Szene des Kinofilms „Winnetous Sohn“.
Foto: dpa
Lorenzo Germeno spielt die Hauptrolle in „Winnetous Sohn“, einem Film über Freundschaft. Er wurde als „besonderer Kinderfilm“ mit Geld gefördert.

So wie der zehnjährige Max sieht ein Indianer eigentlich nicht aus – klein, dick und blass. Doch im Film „Winnetous Sohn“ will der Junge mit der schwarzen Brille, der Indianer über alles liebt, unbedingt eine Rolle bei den Karl-May-Festspielen bekommen. Lorenzo Germeno, ein zehnjähriger Junge aus München, spielt Max, der glaubt, er müsse nur genug trainieren, um für die Indianerrolle ausgewählt zu werden.

Max lebt allein mit seiner Mutter Birte, denn sein Vater Torsten ist ausgezogen. Max will aber unbedingt, dass seine Eltern wieder zusammenkommen. Blöd ist dabei nur, dass Mama nun einen neuen Freund hat.

Im Galopp auf dem Pferd

Max’ Freund heißt Morten (gespielt von Tristan Göbel). Der Zehnjährige mag zwar keine Indianer, hilft Max aber sehr viel dabei, für das Casting zu trainieren. Das ist ziemlich schwer. Max muss zum Beispiel lernen, mit dem Bogen zu schießen, zu klettern, ein Lasso zu werfen und auf einem Pferd zu galoppieren.

In dem lustigen Film geht es vor allem um die Freundschaft zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Jungen Max und Morten. Und es geht um Mut.

„Winnetous Sohn“ ist der erste Film, der den Titel „Der besondere Kinderfilm“ trägt. Das kam so: Experten aus den Bereichen Film, Fernsehen und Politik haben sich überlegt, wie sie neue deutsche Kinderfilme mit Geld unterstützen können. Dabei geht es vor allem um Filme, die nicht nach einem Buch gedreht wurden, sondern für die sich ein Autor eine ganz neue Geschichte ausgedacht hat. Pro Jahr sollen nun immer zwei „besondere Kinderfilme“ produziert werden.

„Winnetous Sohn“ wurde im August und September 2014 in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gedreht. Die Freilichtbühne der Karl-May-Festspiele ist das Bergtheater Thale im Harz. Der Film, der heute im Kino startet, soll später einmal im Kika gezeigt werden. Am Donnerstagabend in „Kika Live“ (Kika, 20 Uhr) trifft Ben Lorenzo bei der Filmpremiere.