Lukas Podolskis neues Abenteuer

Was wir bereits wissen
Der deutsche Nationalstürmer wechselt vom Verein Arsenal London zum KlubInter Mailand in Italien. Poldi freut sich. Er will jetzt wieder mehr spielen

Wenn man von Beruf Fußballspieler ist, erlebt man manchmal komische Sachen. Man wird von einem Verein an einen anderen Klub verkauft. Und manchmal wird man für ein paar Monate ausgeliehen. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Klub zu viele gute Spieler hat und der Trainer sie nicht alle einsetzen kann. Dann wird der Spieler an einen anderen Verein ausgeliehen, kann dort häufiger spielen und bekommt dann auch von dem neuen Verein sein Geld. Da haben dann eigentlich alle einen Vorteil davon.

Einem deutschen Nationalspieler ist das jetzt passiert. Lukas Podolski wechselt für ein halbes Jahr vom englischen Verein Arsenal London zum italienischen Klub Inter Mailand. Heute Abend beim Spiel Mailand gegen Juventus Turin sitzt Poldi wahrscheinlich nur auf der Ersatzbank seines neuen Vereins. „Er hat ja noch nicht mit uns trainiert“, sagte der Inter-Trainer Roberto Mancini. Turin ist Tabellenführer. Inter Mailand steht nur auf Platz 11.

Eine neue Chance

Lukas Podolski freut sich auf die neue Chance. Beim FC Arsenal konnte er zuletzt nicht mehr so oft spielen. Der englische Spitzen-Klub hat viele sehr gute Stürmer in seinem Team. Und der Trainer traute den anderen eine bessere Leistung zu als Poldi. Lukas hat zwar fleißig jeden Tag trainiert. Trotzdem ist es für einen Spieler nicht gut, wenn er dann nicht eingesetzt wird. Die Trainer sagen dann: „Ihm fehlt die Wettkampfpraxis.“

Das hat übrigens auch der deutsche Nationaltrainer Joachim Löw so gesehen. Bei der WM in Brasilien hat er Poldi nicht so oft eingesetzt. Er hat dem Stürmer dringend geraten, den Verein zu wechseln, damit er mehr spielen kann. Sonst wäre wohl auch seine Karriere in der Nationalmannschaft bald beendet.

Trikots mit der Nummer 11

Als Poldi am Flughafen ankam, wurde er von vielen italienischen Fans gefeiert. In den Geschäften in der Stadt Mailand gibt es sogar schon Trikots mit dem Namen „Podolski“ und der Nummer 11. Der deutsche Nationalspieler ist froh über den freundlichen Empfang: „Ich bin sehr glücklich, hier angekommen zu sein“, sagte der 29-Jährige. „Ich habe lange auf dieses Abenteuer gewartet.“