Kinderreporter erlebten Tag mit dem A 380 in Düsseldorf

Justin Struck (11) und Chiara Gebhardt (11) besuchten Flugkapitän Savio Schmitz im Cockpit des A 380.
Justin Struck (11) und Chiara Gebhardt (11) besuchten Flugkapitän Savio Schmitz im Cockpit des A 380.
Foto: Kai Kitschenberg
Was wir bereits wissen
Der Airbus A 380 startet nun täglich von Düsseldorf nach Dubai. Die Kinderreporter Justin und Chiara nahmen ihn am ersten Tag genau unter die Lupe.

Düsseldorf.. Der elfjährige Justin weiß schon, was er später einmal werden will: Pilot. Seit er drei Jahre alt ist, sammelt er alles über Flugzeuge. Über 30 Modelle stehen zu Hause in seinem Zimmer. Ebenso wie die elfjährige Chiara hatte Justin Glück und wurde als Kinderreporter für eine tolle Aktion am Düsseldorfer Flughafen ausgewählt. Die beiden Kinder durften die Landung eines Airbus A 380 hautnah verfolgen, den Piloten interviewen und sich den Riesen-Flieger von innen ansehen.

Um 13.25 Uhr sollte der A 380 der Fluggesellschaft Emirates in Düsseldorf landen. Justin und Chiara durften mit vielen anderen Journalisten hinunter aufs Vorfeld. Chiara erzählt: „Dort haben wir gesehen, wie der A 380 gelandet ist. Auch die Wasserfontänen der Flughafenfeuerwehr, mit denen das Flugzeug begrüßt wurde, hatten wir gut im Blick. Der A 380 ist riesig, vor allem, wenn man ihn im Vergleich mit den anderen Flugzeugen sieht.“

Der Pilot ist Deutscher

Im Cockpit saßen Flugkapitän Savio Schmitz und sein Co-Pilot Hussain Ahli. Die beiden Kinderreporter durften sie dort besuchen und ihnen Fragen stellen. Chiara sagt: „Ich durfte mich auf den Co-Piloten-Sitz setzen und die Kapitänsmütze aufsetzen. Da sind vielleicht viele Schalter und Hebel im Cockpit! Ich stelle es mir sehr schwer vor, mich da zurechtzufinden.“ Savio Schmitz sagte aber später, das sei eigentlich ganz einfach. Der 46-Jährige kommt aus Düsseldorf, lebt jetzt aber in Dubai.

Auch Justin durfte die Kapitänsmütze von Savio Schmitz aufsetzen. Er fand das Cockpit „im Verhältnis zum Flugzeug sehr klein. Man kann einfach nur staunen, wie so eine Maschine es schafft abzuheben. Es ist ein gigantisches Flugzeug!“

Auch eine Besichtigung des A 380 stand auf dem Programm. Der Riesen-Flieger hat zwei Etagen für die Passagiere. Unten ist die Economy Class, oben sind die luxuriöseren Sitze. Dort kann man sich zum Schlafen hinlegen, es gibt Bettzeug, frische Blumen und einen großen Fernseher pro Passagier.

Chiara sagt: „Hier haben wir Thierry Antinori, den Vertriebschef von Emirates, interviewt. Er sagte, dass die Firma Ende 2016 mehr als 70 A 380 besitzen will, das sind ganz schön viele von dem großen Flugzeug.“ Und sie ergänzt: „Das Flugzeug ist auch von innen riesig. Die Sitze sind wirklich bequem und die Business Class und First Class sehen sehr gemütlich aus, fast wie ein kleines Wohnzimmer.“

Kleines Auto, große Maschine

Chiara und Justin durften dann eine Runde im „Follow me“-Auto übers Rollfeld fahren. Das Coolste für Justin kam zum Schluss. Er durfte den A 380 mit dem Pushback-Schlepper zum Rollfeld schieben. Er berichtet: „Vorher hat mir der Pusher (Ralf Weier) noch die ganzen Knöpfe erklärt. Es ist faszinierend, wie ein so kleines Auto so eine große Maschine wie den A 380 schieben kann! Die Sicht aus dem Pushback-Fahrzeug ist der Hammer! Man kommt sich sehr klein vor und schaut nur auf die großen Flugzeugräder.“

Dann rollte der A 380 zur Startbahn und machte sich auf den Rückweg nach Dubai.

Die Kinderreporter-Aktion wurde von Emirates, dem Flughafen Düsseldorf und Lufthansa LEOS möglich gemacht. Das Interview mit dem Piloten lest ihr in unserer Kinder-Monatszeitung „Deine WAZ“, die am 15. Juli erscheint.

Hier seht ihr einen Film mit den beiden Kinderreportern.

Und hier seht ihr eine Bilderstrecke mit vielen Fotos vom A 380-Tag in Düsseldorf.