Gretas spannende Zeit in Moskau

Greta Kaminski war sehr beeindruckt von Moskau
Greta Kaminski war sehr beeindruckt von Moskau
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Essener Schülerin war zu Besuch in der russischen Hauptstadt. Sie wohnte bei Gasteltern.

Die 14-jährige Greta Kaminski aus der Stadt Essen hat einen Schüleraustausch nach Moskau gemacht. Sie berichtet von der spannenden Zeit in der russischen Hauptstadt.

„Auf dem Essener Gymnasium, das ich besuche, wird ab der achten Klasse das Fach Russisch angeboten. Man kann die russische Sprache lernen und kann Russland besuchen. Meine Schule hat in Moskau seit 25 Jahren eine Partnerschule. Diese habe ich mit meiner Austauschgruppe besucht.

Bevor die Reise losging, trafen wir uns jeden Mittwoch nach dem Unterricht zur Russisch-AG. Dort lernten wir Notfall-Vokabeln und bereiteten uns auf die Austauschfamilien vor. Schließlich war es soweit. Wir mussten am Flughafen sehr lange warten, da es Probleme mit den Reisepässen gab.

Eine Stunde lang im Stau

Wir flogen dreieinhalb Stunden nach Moskau. Dort angekommen ging alles ziemlich schnell. Die Gastfamilien und die Lehrer der russischen Partnerschule warteten schon auf uns. Jeder ging zu seiner Gastfamilie und fuhr direkt nach Hause, wir waren alle auch sehr müde.

Schon als ich mit meiner Gastfamilie nach Hause gefahren bin, bekam ich den Großstadt-Alltag mit. Wir standen eine Stunde im Stau, bis wir endlich zu Hause ankamen. Meine Gastfamilie wohnte nahe am Kern Moskaus in einem großen Wohnviertel. Die Wohnung war sehr klein, doch trotzdem gemütlich. Am nächsten Tag fuhr ich mit meinem Austauschpartner zur Schule. Wir fuhren mit der Metro, was bei uns die Straßenbahn ist. Das Straßenbahn fahren in Deutschland ist ganz anders als in Russland. Die Metro-Stationen in Moskau sind meist mit Mosaiken verziert, sie wurden schon in der Sowjetunion gebaut. Wir haben sehr viele Sehenswürdigkeiten besichtigt, wie zum Beispiel das Schloss Zarizyno, wo wir auch Barockkleider anziehen durften.

Am beeindruckendsten fand ich, dass es so zwei verschiedene Welten gab. Einerseits ist Moskau sehr modern mit den vielen Hochhäusern. Jeder hat einen Tablet-PC oder sonstiges. Doch andererseits sind die Wohnungen altertümlich. Und viele Sehenswürdigkeiten sind aus dem 16. Jahrhundert oder später.

Ich freue mich schon auf den nächsten Austausch!“