„Die bewegte Schulpause“ lässt Kinder springen und rennen

Zweitklässler der Gemeinschaftsgrundschule Sonnenstraße machten Bewegungsspiele.
Zweitklässler der Gemeinschaftsgrundschule Sonnenstraße machten Bewegungsspiele.
Foto: Volker Hartmann
Was wir bereits wissen
Ein neues Projekt des Arztes Dietrich Grönemeyer soll Kinder in der Schule mehr zur Bewegung anregen. Sie sollen mehr Sport im Schulalltag machen.

Die Schüler der Klasse 2b der Düsseldorfer Grundschule Sonnenstraße haben gestern bei dem Projekt „Bewegte Schulpause“ mitgemacht. Die ganze Klasse folgte den Anweisungen des Arztes Dietrich Grönemeyer. Er ist der Bruder des Sängers Herbert Grönemeyer und möchte Schulen dabei helfen, dass Kinder mehr Sport im Schulalltag machen. Er wünscht sich, dass sich Grundschüler jeden Tag zusätzlich 20 Minuten bewegen. Dazu hat er 40 Übungen entwickelt. Ein paar von ihnen hat er gestern in Düsseldorf vorgeführt.

Er sagte zum Beispiel: „Jetzt stellen wir uns alle auf ein Bein und ziehen mit dem anderen Bein Kreise in der Luft.“ Auf dem Schulhof dürfen alle mit einem anderen Kind zusammen Schubkarre fahren. „Es sind babyleichte Übungen ohne Sportgeräte, die ihr in den Pausen oder vor dem Unterricht machen könnt“, sagte Grönemeyer. Sie sind sehr gut für die Konzentration und die Gesundheit.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass viele Kinder zwischen drei und zehn Jahren zu wenig oder gar keinen Sport machen. Viele Schüler der Klasse 2b sind traurig, dass sie nicht in Sportvereinen angemeldet sind. Sie freuten sich über das neue Projekt. Auch Ärzte raten Kindern, eine Stunde Sport pro Tag zu machen. Schulen können sich bis zum 15. Juni für das Projekt unter www.bewegte-schulpause.de anmelden.