Der Papst in Südamerika

Wenn Papst Franziskus unterwegs ist, trägt er eigentlich immer eine Kappe auf dem Kopf. Der Papst ist der Chef der katholischen Kirche. Die kleine, runde Kappe auf seinem Kopf nennt man Pileolus.

Der Papst trägt sie nicht, weil ihm kalt am Kopf ist. Sie gehört einfach zu seiner Kleidung dazu.

Nun konnte man den Papst aber mal ohne seine Kappe sehen. Er war am Wochenende von Europa nach Südamerika gereist, ins Land Ecuador. Als er dort am Sonntag aus dem Flugzeug stieg, blies der Wind so kräftig, dass ihm die Kappe vom Kopf wehte. Da lächelte der Papst.

Die Reise nach Südamerika ist für den Papst etwas Besonderes. Denn er kommt von dem Kontinent, aus dem Land Argentinien. Als er vor etwa zwei Jahren zum Papst gewählt worden war, zog er von Argentinien in den Vatikan. Der Vatikan ist ein sehr kleiner Staat. Er liegt in der Stadt Rom in Italien. Dort wohnt der Papst.

In seine Heimat Argentinien wird Papst Franziskus auf seiner acht Tage langen Südamerika-Reise aber nicht fahren. Er besucht außer Ecuador noch die Länder Bolivien und Paraguay. Auf seiner Reise trifft der Papst zum Beispiel Politiker und hält verschiedene Gottesdienste ab.